Ropinirol
Themengebiet(e)
Wirkstoffgruppe(n)
Weitere Vertreter:
Wirkmechanismus
agonistische Wirkung an postsynaptischen D2- und D3-Dopaminrezeptoren im ZNS
zusätzlich geringe Affinität zu D4
Pharmakokinetik
CYP-abhängige Metabolisierung und überwiegend renale Elimination
Indikationen
Morbus Parkinson (Mono- oder Kombitherapie mit L-Dopa+Decarboxylasehemmer)
Restless-Legs-Syndrom
Nebenwirkungen
Zentralnervöse NW (u.a. Schlafstörungen, Schlafattacken, Impulskontrollstörungen, Psychosen)
Übelkeit
Hypotonie
Kontraindikationen
Schwere Leberinsuffizienz
Besonderheiten
Zum Absetzen langsam ausschleichen, sonst hohes Risiko für neuroleptisches Syndrom.
Interaktionen:
Antipsychotika: Wirkungsabschwächung der Dopaminantagonisten kann psychotische Störungen auslösen
Zentral dämpfende Substanzen: Wirkverstärkung der Somnolenz
CYP1A2-Inhibitoren (Ciprofloxacin)
Handelsname
Generika
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