Azithromycin
Themengebiet(e)
Wirkstoffgruppe(n)
Weitere Vertreter:
Wirkmechanismus
Bindung an die 50S-Einheit bakterieller Ribosomen ⇒ Blockade des ribosomalen Tunnels⇒ Hemmung der Proteinbiosynthese
Bakteriostatische Wirkung:
Breites Spektrum grampositiver, gramnegativer und atypischer Erreger (z.B. zellwandlose oder intrazelluläre)
Pharmakokinetik
Applikation oral oder i.v.
Gute Gewebegängigkeit, hohe Wirkspiegel u.a. in Lungengewebe
Lange Halbwertszeit (40 h) ⇒ Typisches Therapieschema: 1 x tgl. 500 mg für 3 Tage
Biliäre Elimination
Indikationen
Urogenitalinfektionen (Gonorrhoe, Chlamydien-Urethritis)
Atemwegsinfekte (auch atypische Pneumonien)
HNO-Infektionen (v.a. Otitis media)
Nebenwirkungen
Gastrointestinale Störungen
Verlängerung des QT-Intervalls
Hautreaktionen
Störung des Geruchs- und Geschmackssinns
Kontraindikationen
Kombination mit QT-verlängernden Pharmaka
Ventrikuläre Arrhythmien
Schwere Leberinsuffizienz
Besonderheiten
Makrolide (typische Endung „-thromycin) werden unter Anderem als Alternative zu beta-Lactam-Antibiotika eingesetzt, wenn Unverträglichkeit gegen diese vorliegt.
Anders als Clarithromycin zeigt Azithromycin keine ausgeprägte CYP-Interaktion.
Handelsname
Generika
Feedback
Vielen Dank für Ihr Feedback. Falls Sie Ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, werden wir uns nach der Bearbeitung bei Ihnen zurückmelden.