Propylthiouracil
Themengebiet(e)
Wirkstoffgruppe(n)
Weitere Vertreter:
Wirkmechanismus
Kompetitive Hemmung der thyreoidalen Peroxidase (TPO)
⇒ Hemmung der Schilddrüsenhormonsynthese
Zusätzliche Hemmung der Konversion von T4 zu T3
Pharmakokinetik
plazentagängig
HWZ ca. 2 h, mehrmalige tägliche Gabe nötig
Indikationen
Hyperthyreose
Nebenwirkungen
allergische Reaktionen (z.B. Urtikaria)
gastrointestinale Nebenwirkungen (z.B. Übelkeit, Erbrechen)
Knochenmarksdepression bis Agranulozytose (selten 0,3-0,6%)
hepatotoxisch
Kontraindikationen
Leberschaden in der Vorgeschichte durch das Thyreostatikum
Besonderheiten
Bevorzugt im 1. Trimenon der Schwangerschaft. Cave: Gefahr der Hypothyreose beim Foetus.
zeitversetzter Wirkeintritt (6-8 Tage): die Inkretion der bereits synthetisierten Hormone (T3, T4) wird nicht gehemmt
Interaktionen: Iod, iodhaltige Pharmaka (z.B. Amiodaron), Röntgenkontrastmittel: verminderte thyreostatische Effekte
Handelsname
Generika
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